Die Selbsthilfegruppe Trans-Ident Regensburg ist eine Gruppe von Personen mit transidentem Empfinden, also Menschen, die körperlich entweder dem männlichen oder dem weiblichen Geschlecht angehören, sich jedoch als Angehörige des anderen Geschlechts empfinden. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, Betroffenen Hilfen auf ihrem Weg zu geben und sie ein Stück ihres Wegs zu begleiten. Sie will einen regen Erfahrungsaustausch ermöglichen und Hilfen für das Leben im Alltag, den Umgang mit Krankenkassen, medizinischem und psychologischem Fachpersonal sowie mit juristischen Stellen bieten. Gemeinsame Aktivitäten im Freizeitbereich sollen das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken. Die Selbsthilfegruppe ist parteipolitisch neutral und verfolgt keinerlei kommerzielle Interessen. Sie kann auch keine Psychotherapie leisten bzw. eine solche ersetzen. Sie ist offen und für alle Betroffenen und deren Angehörige oder Freunde zugänglich. Die Wahrnehmung und Vertretung der Interessen erfolgt durch Betroffene selbst.

Trans-Regensburg war eine im Jahre 2011 gegründete Selbsthilfegruppe für Transsexuelle (sowohl Frau-zu-Mann, als auch Mann-zu-Frau) und Intersexuelle, ihre Freund_innen, Partner_innen und Verwandte und für alle, die sich für die Themen Transsexualität, Transgender, Transidentität und Intersexualität interessieren. Im August 2013 bennannte sie sich in Trans-Ident Regensburg um und schloss sich mit den anderen Trans-Ident-Gruppen unter dem Dach von Trans-Ident e.V. zu einer Aktionsgemeinschaft zusammen. Sie betreut schwerpunktmäßig die Regierungsbezirke Oberpfalz und Niederbayern. Interessierte aus weiter entfernten Regionen sind jedoch ebenfalls sehr herzlich willkommen. Die Gruppe trifft sich abwechselnd jeden letzten Freitag bzw. jeden letzten Samstag im Monat in Regensburg.
Zudem bietet die Gruppe Transparent einen Stammtisch für Eltern und Angehörige transidenter Menschen an. Die Termine für diese Treffen sind unregelmäßig und werden bei den Terminen der Gruppentreffs bekannt gegeben.

Einzelgespräche mit kompetenten und erfahrenen Mitarbeiter_innen zur Beratung sind nach vorheriger telefonischer Terminabsprache möglich. Wir haben Erfahrung im Bereich der Beratung von Betroffenen in Selbsthilfegruppen seit 2012. Wir bitten um Kontaktaufnahme per Telefon, SMS oder Mail (siehe Kontaktformular). Absolute Vertraulichkeit wird zugesichert!